Wut, Ratlosigkeit, Unverständnis – das sind bei vielen Beobachtern die Reaktionen auf Demonstrationen oder Info-Stände von Nazis. Doch noch zu selten finden eindrucksvolle Gegendemonstration wie 2008 in Barmbek und diesen Februar in Dresden statt. Selbst in unserem Bezirk gibt es seit einigen Monaten, wie auch am 27. Februar 2010, Versuche von Nazis, ihrer menschenverachtenden Propaganda durch Info-Stände und Demonstrationen Gehör zu verschaffen.
Doch was kann jede/r Einzelne und wir zusammen dagegen tun? Erzeugen nicht erst Gegendemonstrationen eine Aufmerksamkeit, die Nazis gar nicht verdienen? Sind Blockaden ein geeignetes und legales Mittel, um Aufmärsche zu verhindern?
Diese und weitere Fragen wollen wir zusammen mit Andreas Dressel (innenpolitischer Sprecher der SPD-Bürgerschaftsfraktion) und Kay Seligmann (Mobiles Beratungsteam Hamburg) diskutieren.
Thema: Rechtsextremismus in Hamburg – Was ist dagegen zu tun?
Ort: Barmbek Basch (Wohldorfer Str. 30, Nähe U Dehnheide)
Zeit: 09. Februar 2010 um 19.30 Uhr
Mit Verweis auf §6 VersammlG behalten sich die Veranstalter vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitistische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen.
